WER ?



Hallo Ihr Lieben! Mein Name ist Dr. med. Sophie Bauerfeind.
Beruflich:
Nach meinem Realschulabschluss habe ich über Zwischenklassen mein Abitur gemacht. Nach einer kurzen Verschnaufpause durfte ich dann mein Medizinstudium an der Charité in Berlin starten. Meine Doktorarbeit habe ich im Schlafmedizinischen Institut der Charité unter Herrn Prof. Dr. Fietze absolviert. Im Juni 2025 konnte ich endlich mein Studium erfolgreich abschließen und im November 2025 meine Promotion.
Schon im Studium habe ich einen studentischen Kurs für die Akupuntur gemacht. Seitdem hatte ich großes Interesse an dieser Thematik, so dass ich nach dem Beginn meiner Arbeit in der Allgemeinmedizin meine Ausbildung an der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) startete und mein A-Diplom abschloss. Aktuell arbeite ich zusätzlich in einem sehr präventiven Fach, der Arbeitsmedizin.
Hier könnt Ihr euch meine Publikation ansehen: Veröffentlicht in Scientific Reports, einem peer-reviewten Open-Access-Journal aus dem Nature-Portfolio https://doi.org/10.1038/s41598-025-93774-z
Hier könnt ihr meine Doktorarbeit lesen: https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/48535
Privat:
Ich bin in Bayern aufgewachsen und wieder zurückgekehrt, auch wenn ich einen Teil meines Herzens in Berlin und einen Teil in Hamburg habe. Im Studium habe ich zwei wundervolle Kinder bekommen und geheiratet. Ich mache seit über 10 Jahren Yoga und selbst nach langen Pausen und anderen Sportarten komme ich immer wieder darauf zurück. Letztes Jahr habe ich das Lesen (rein zum Spaß) für mich entdeckt und vor kurzem einen Buchclub gegründet. Ich bin ein Familienmensch und Hundebesitzerin. Außerdem renovieren mein Mann und ich gerne das ein oder andere DIY-Projekt.
Mir liegt die Gesundheit am Herzen und bin ich der festen Überzeugung, dass zur Gesundheit Ausgewogenheit in alle Richtungen gehört. Ich halte nichts von ständiger und unsättlicher Selbstoptimierung. Manchmal ist das Leben schnell und ohne Kapazitäten für Info und Veränderung, manchmal ist es langsam und bietet Raum. Manchmal werden wir auch in die ein oder andere Richtung gedrängt. Lasst uns zusammen zur Ausgewogenheit finden.
WAS?


Kinderyoga:
Dies stellt den präventiven Ansatz meiner Arbeit für Kinder dar. In unserem Leben prasselt schon im Kindesalter so viel auf uns ein. Da ist es wichtig Zeichen von Überlastung zu erkennen, den Körper ausgewogen zu bewegen und eine Sportart zu lernen, die in jede Lebenssituation passt und etwas beisteuern kann.
Teddybärkrankenhaus und Mini-Medis:
Bewusster Umgang mit unserem Körper geht für mich mich einem Verständnis unseres Körpers einher. Es ist mir wichtig bereits im Kindesalter ein grundlegendes Verständnis für unseren Körper zu vermitteln. Dieses Verständnis kann Ängste verhindern oder auch abbauen.
Medizin für Laien/Blog und Kurse:
Verständnis und Wissen über unserem Körper und Gesundheit sowie Krankheit stellt für mich eine solide Basis von ausgewogenem und bewusstem Handeln dar. Manches ist ohne Studium und Dr. med.-Gedöns sehr kompliziert zu verstehen. Aber warum sollten nicht Mediziner einfach Dinge befolgen die jemand anderes empfiehlt, ohne Verständnis dafür zu haben, oder?
Traditionelle chinesische Medizin (TCM) und westliche Medizin:
Die Traditionelle Chinesische Medizin versteht den Menschen als Einheit von Körper und Geist und legt den Fokus auf deren Zusammenspiel. Die westliche Medizin bietet eine fundierte, wissenschaftlich geprägte Diagnostik und wirksame Behandlungsmöglichkeiten, richtet ihren Blick im Alltag jedoch häufig stärker auf einzelne Symptome.
Für mich liegt der größte Wert in der Verbindung beider Ansätze: Traditionelle Methoden können wertvolle Impulse geben, sollten jedoch stets im Kontext von Wirksamkeit und wissenschaftlicher Betrachtung gesehen werden.
So entsteht ein integrativer Ansatz, der moderne medizinische Erkenntnisse mit ganzheitlichen Perspektiven verbindet – mit dem Ziel, den Menschen in seiner Gesamtheit zu verstehen und bestmöglich zu begleiten.
WARUM ?
Wie wir dazu kommen, dass wir machen was wir machen ist meist nicht einem einzigen Ereignis zuzuordnen. Auch bei mir hat sich alles nach und nach entwickelt.
Irgendwann im Studium habe ich angefangen mich zu fragen, warum in der westlichen Medizin die Probleme der Menschen meist unterdrückt anstelle an der Wurzel angepackt werden.
Im Laufe meiner studentischen und ärztlichen Tätigkeit habe ich wahrgenommen, dass der Schwerpunkt unseres Medizinsystems vor allem in der Behandlung von Erkrankungen liegt, während präventive Ansätze weniger Raum einnehmen.
Als ich dann Kinder bekommen habe, fragte ich mich, warum Kindern und Erwachsenen (z.B. in der Schule oder in Präventionskursen) nicht von vorne herein Tools an die Hand gegeben werden, mit denen sie sich selbst helfen können - bis zu einem gewissen Grad versteht sich.
Meistens ist die Antwort Gewinn oder Geld von Konzernen, Pharmaunternehmen oder schlichtweg zu viele Kranke, die akute Hilfe benötigen und keine Ressourcen lassen für Prävention.
Unser Gesundheitssystem leistet viel – und doch kann es nicht alle Bedürfnisse vollständig abdecken.
Umso wichtiger ist es, Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Gesundheit selbst stärken und stabilisieren können, oder zumindest den Versuch zu wagen!
